
Es könne jedoch nicht sein, dass gleichzeitig Lebensmittel importiert würden, die unter Bedingungen erzeugt werden, die österreichischen Betrieben aus gutem Grund untersagt seien, sagt Verbandspräsident Johannes Schmuckenschlager.
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Damit reagiert der Verband nach eigenen Angaben auf den zunehmenden Druck, dem die heimische Landwirtschaft ausgesetzt sei. «Wer in unsere Regale will, muss sich auch an unsere Regeln halten», erklärte Verbandspräsident Johannes Schmuckenschlager am Montag in St. Pölten.
«Unsere heimischen Bäuerinnen und Bauern produzieren unter den höchsten Umwelt-, Tierwohl- und Qualitätsstandards weltweit. Die Konsumenten verlassen sich auf geprüfte Qualität», so Schmuckenschlager. Es könne jedoch nicht sein, dass gleichzeitig Lebensmittel importiert würden, die unter Bedingungen erzeugt werden, die österreichischen Betrieben aus gutem Grund untersagt seien. Ungleiche Regeln für Importware und vor Ort erzeugte Lebensmittel seien letztlich Betrug am Konsumenten, der sich hohe Standards erwarte und stattdessen ausländische Ramschware in den Regalen finde.
Als Vorbild könnte laut Schmuckenschlager Frankreich dienen. Dort sei im Januar dieses Jahres ein Importstopp für Obst und Gemüse eingeführt worden, das mit in der EU verbotenen Wirkstoffen behandelt werde. «Die Franzosen haben mit diesem Vorstoss bewiesen, dass nationale Massnahmen zum Schutz der Konsumenten sowie der Landwirtschaft das Gebot der Stunde und europarechtlich möglich sind», betonte der Verbandspräsident. Nun müsse Österreich dem Beispiel Frankreich rasch folgen.