Agrarexportförderung mit „oberster Priorität“

Für das Moskauer Landwirtschaftsministerium hat die Förderung des russischen Agrarexports künftig „oberste Priorität“.

AgE |

Für das Moskauer Landwirtschaftsministerium hat die Förderung des russischen Agrarexports künftig „oberste Priorität“.

Wie Ressortchef Dr. Alexander Tkatschow bei einer Pressekonferenz auf der Agrar- und Industriemesse „Goldener Herbst - 2016“ kürzlich in Moskau erklärte, sollen deshalb von 2017 bis 2020 insgesamt 11,5 Mrd. Rbl (180 Mio. Fr.) im Rahmen eines neuen Exportförderungsprogramms ausgegeben werden. Wichtigste Zielmärkte seien China, Südostasien sowie der Nahe und Mittlere Osten, wobei vor allem Getreide, Fleisch und Fleischerzeugnisse, Mühlenprodukte, pflanzliche Öle und Fertiglebensmittel exportiert werden sollen.

Das Landwirtschaftsministerium wolle für leistungsfähige Exportfazilitäten sorgen und für die Landwirte Anreize zur Erzeugung qualitativ und preislich weltmarktfähiger Produkte schaffen. Im laufenden Jahr wird Russland dem Agrarressort zufolge Pflanzenbauerzeugnisse im Wert von schätzungsweise 17 Mrd. USD (16,8 Mrd. Fr.) exportieren, davon Getreide für 14 Mrd $ (13,85 Mrd. Fr.), Ölpflanzen für fast 2 Mrd. USD (1,98 Mrd. Fr.) sowie Kartoffeln und Gemüse für 1,2 Mrd. $ (1,19 Mrd. Fr.).

Im vergangenen Jahr wurden für russische Agrarprodukte einschliesslich Erzeugnissen tierischer Herkunft im Ausland insgesamt 16 Mrd. $ (15,82 Mrd. Fr.) erlöst. Ein Jahr zuvor hatte sich der Wert derAusfuhren allein von pflanzenbaulichen Erzeugnissen auf 10,7 Mrd. USD (10.58 Mrd. Fr.) belaufen. 

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