Agrarkonzern wird verstaatlicht

Die argentinische Regierung hat den insolventen Agrarkonzern Vicentín übernommen. Das Unternehmen werde verstaatlicht und vorübergehend von dem früheren Landwirtschaftsminister Roberto Gabriel Delgado geführt, sagte Präsident Alberto Fernández am Montag.

Die argentinische Regierung hat den insolventen Agrarkonzern Vicentín übernommen. Das Unternehmen werde verstaatlicht und vorübergehend von dem früheren Landwirtschaftsminister Roberto Gabriel Delgado geführt, sagte Präsident Alberto Fernández am Montag.

«Wir haben eine Reihe von Massnahmen eingeleitet, um diese wichtige Firma zu retten. Nicht nur, damit das Unternehmen fortbesteht, sondern auch, um die Arbeiter und Zulieferer zu schützen.»

Vicentín ist einer der wichtigsten Agrarkonzerne Argentiniens. Das Unternehmen produziert und exportiert vor allem Getreide, Ölsaaten und Fleisch. Die Firma soll bei Banken und Zulieferern mit insgesamt 1,4 Milliarden US-Dollar verschuldet sein. Die Landwirtschaft ist ein bedeutender Wirtschaftssektor in Argentinien.

Argentinien steckt derzeit in einer schweren Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Inflationsrate betrug zuletzt mehr als 50 Prozent, für das laufende Jahr wird mit einem Rückgang der Wirtschaftskraft von 5,7 Prozent gerechnet. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte die Schulden Argentiniens zuletzt als nicht tragfähig bezeichnet. Momentan verhandelt die zweitgrösste Volkswirtschaft Südamerikas mit den privaten Gläubigern über einen Schuldenschnitt.

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