Anzahl US-Milchbetriebe seit 2003 halbiert

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Laut Daten des Landwirtschaftsministeriums der Vereinigten Staaten (USDA) gibt es in den USA weniger als halb so viele lizenzierte Milchviehbetriebe als noch vor fast zwei Jahrzehnten.

Laut einem Bericht der Online-Fachgemeinschaft «The Bullvine» hat die USA in den letzten zwei Jahrzehnten über die Hälfte ihrer Milchviehbetriebe verloren. Im Jahr 2019 habe die Anzahl an Betrieben, die eine Lizenz für den Verkauf von Milch haben, noch 34’000 betragen – im Jahr 2003 seien es knapp über 70’000 gewesen.

Laut Economic Research Service des USDA hätte eine Welle von Betriebsaufgaben viele traditionelle Milchwirtschaftsstaaten im Nordosten und Mittleren Westen getroffen, schreibt «The Bullvine». Im Jahr 2019 hätten mehr als 3’200 Landwirtinnen und Landwirte ihre Milchviehbetriebe aufgegeben.

Da die Amerikaner jedes Jahr immer weniger Kuhmilch trinken würden und die Produktion einen Überschuss aufweise, sei ein Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage entstanden, welches viele Milchbetriebe zur Aufgabe zwingen würde. Nach Angaben der National Farmers Union seien von 1992 bis 2018 über 94’000 Familien-Milchbetriebe aufgegeben worden.

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