Aus: Zuckerproduzenten unzufrieden

Das soeben abgeschlossene pazifische Freihandelsabkommen stösst den australischen „Canegrowers“ sauer auf. Sie wollten 800‘000 t Zucker in die USA verkaufen, können nun aber nur 152‘000 t liefern.

Das soeben abgeschlossene pazifische Freihandelsabkommen stösst den australischen „Canegrowers“ sauer auf. Sie wollten 800‘000 t Zucker in die USA verkaufen, können nun aber nur 152‘000 t liefern.

Die australischen Zuckerrohrproduzenten sind nicht zufrieden mit dem neuen pazifischen Freihandelsabkommen (TPP). Sie wollen mehr Zucker in die USA exportieren. Ihnen wurde nur eine Erhöhung von 65‘000 Tonnen zugestanden, womit sie pro Jahr 152‘000 Tonnen in den nach ihren Einschätzungen lukrativsten Zuckermarkt exportieren können. Ihr Ziel war es, 700‘000 bis 800‘000 t in die USA zu liefern, wie das in den 1970-80er Jahren der Fall war. 

Die in Queensland beheimatete Zuckerindustrie produziert rund 4,5 Millionen t Zucker pro Jahr. Während die australischen Schaf-, Rinder- und Getreideproduzenten positiv auf das Freihandelsabkommen reagierten, hofft die Zuckerindustrie, dass das Verhandlungsergebnis nachgebessert werden kann. Da in Australien der Zuckerkonsum leicht rückläufig ist, weltweit jedoch um 2,5 Prozent steigt, sehen die Zuckerrohrpflanzer im Export grosse Chancen.

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