Axpo baut Biomethan-Kraftwerk auf Bauernhof

Der Energiekonzern Axpo baut in Portugal ein Biomethan-Kraftwerk. Die Anlage soll aus landwirtschaftlichen Abfällen jährlich über 15 Gigawattstunden erneuerbare Energie produzieren.

awp/blu |

Axpo Iberia und Goldenergy haben ihren Eintritt in den wachsenden Biomethan-Markt Portugals mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung zur Entwicklung einer Produktionsanlage im Norden Portugals bestätigt

Im Rahmen der Vereinbarung zwischen den beiden Axpo Tochtergesellschaften, der Gemeinde Vila do Conde und dem lokalen Landwirtschaftsbetrieb Teixeira do Batel wird Axpo eine Biomethan-Produktionsanlage bauen, in Betrieb nehmen und betreiben. Die Anlage wird aus den landwirtschaftlichen Abfällen des Betriebs CO2-neutrales Biomethan produzieren, welches dann in das nationale Gasnetz Portugals eingespeist wird.

Gemäss Mitteilung vom Mittwoch beläuft sich die Anfangsinvestition auf rund 8 Millionen Euro. Der Betriebsstart ist für das vierte Quartal 2025 vorgesehen. Zum Start werde die Axpo-Tochter Goldenergy die gesamte Produktion abnehmen und ins portugiesische Erdgasnetz einspeisen.

José Luís Teixeira, Verwalter von Teixeira do Batel, zeigt sich erfreut: «Diese Investition ist sehr positiv für den Betrieb. Sie wird seine Umweltbelastung verringern, indem sie die andernfalls nur als Naturdünger genutzten Abfälle in Energie umwandelt, die in den portugiesischen Haushalten täglich verbraucht werden kann.»

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