Azeris wollen Selbstversorgungsgrad erhöhen

Um sich in absehbarer Zeit selbst mit Getreide zu versorgen, will die aserbaidschanische Regierung die Produktion im eigenen Land intensivieren.

AgE |

Um sich in absehbarer Zeit selbst mit Getreide zu versorgen, will die aserbaidschanische Regierung die Produktion im eigenen Land intensivieren.

Zu diesem Zweck solle die Zahl der bislang 19 grossen Getreidebetriebe deutlich erhöht werden, teilte der stellvertretende Landwirtschaftsminister des Südkaukasuslandes, Ilham Guliyev, vor zwei Wochen mit. Ausserdem müssten die Betriebe technisch und betriebswirtschaftlich modernisiert werden.

Um den Lebensstandard der 9,6 Millionen Einwohner des Landes und vor allem der Bevölkerung mit einem niedrigen Einkommen zu steigern, befreite Staatspräsident Ilham Alijev bereits Mitte Januar  den Mehlhandel und Getreideimporte von der Mehrwertsteuer. Im vergangenen Jahr erntete Aserbaidschan rund 3 Mio. t Getreide, darunter 1,7 Mio. t Weizen. Während der Selbstversorgungsgrad bei Weizen zurzeit bei lediglich 54% liegt, deckt das Land seinen Bedarf an Getreide insgesamt zu 60 bis 70 Prozent aus der eigenen Produktion.

Experten in Baku halten es für möglich, dass mit dem neuen staatlichen Programm ein Selbstversorgungsgrad von 80  bis 90 Prozent zu erreichen ist. Die eigene Produktion wird bislang ergänzt durch Importe aus Kasachstan und Russland. Bei Getreidesaatgut ist das Land bereits seit 2007/08 Selbstversorger.

Das Wetter heute in

Lesershop

Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Habt Ihr genügend Futter für den Winter?

24.4 % Genügend Futter vorhanden
20.4 % Es wird knapp
36.5 % Ich muss zusätzlich Futter zukaufen
18.6 % Das lässt sich noch nicht abschätzen

Teilnehmer insgesamt 881

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?