Balkan: Landarbeiter verdienen 500 Fr.

Landarbeiter werden in Bulgarien - gemessen an ihren Berufskollegen in anderen Ländern Südosteuropas - vergleichsweise schlecht bezahlt. Das hat eine in fünf Balkanstaaten und der Türkei durchgeführte Studie der „Confederation of Independent Trade Unions of Bulgaria“ (CITUB) mit Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung ergeben.

Landarbeiter werden in Bulgarien - gemessen an ihren Berufskollegen in anderen Ländern Südosteuropas - vergleichsweise schlecht bezahlt. Das hat eine in fünf Balkanstaaten und der Türkei durchgeführte Studie der „Confederation of Independent Trade Unions of Bulgaria“ (CITUB) mit Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung ergeben.

Demnach fand sich der monatliche Durchschnittslohn der Landarbeiter in Bulgarien mit 419 Euro (484 Fr.) fast am unteren Ende des Ranking für die Balkanstaaten. Nur die Löhne der Landarbeiter in Mazedonien lagen der Erhebung zufolge mit 401 Euro (463 Fr.) im Mittel noch darunter. Allerdings fallen auch allgemein die Einkünfte aus einer Erwerbstätigkeit in Bulgarien sehr niedrig aus. Das statistische Durchschnittseinkommen in dem EU-Mitgliedsland beträgt lediglich 503 Euro (581 Fr.) im Monat.

Etwas besser stehen sich dagegen die Landarbeiter in Serbien mit einem durchschnittlichen Monatslohn von 463 Euro (535 Fr.). „Reich“ sind im Vergleich dazu die Landarbeiter in Slowenien, die monatlich im Mittel 1'346 Euro (1'556 Fr.) verdienen. 

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