Bauern blockieren Tour de France

Bei der 16. Etappe der diesjährigen Tour de France ist zu einem Eklat gekommen. Bauern haben mit Traktoren und Strohballen blockiert. Die Bauern protestierten gegen drohende Kürzungen von Zahlungen.

Bei der 16. Etappe der diesjährigen Tour de France ist zu einem Eklat gekommen. Bauern haben mit Traktoren und Strohballen blockiert. Die Bauern protestierten gegen drohende Kürzungen von Zahlungen.

Gemäss dem TV-Sender Eurosport handelt es sich um eine Protestaktion der Landwirte. Gestoppt wurden die Fahrer bei Kilometer 29 der Bergetappe von Carcassonne nach Bagnères-de-Luchon.

Um die Protestaktion aufzulösen, setzten die Polizisten Tränengas ein. Dieses traf nicht nur die Bauern, sondern auch die Veloprofis. Zahlreiche Fahrer begaben sich in ärztliche Kontrolle. Das Rennen wurde gemäss Informationen der Tourorganisation vorübergehend wegen gestoppt. Rund 15 Minuten später wurde das Rennen neutralisiert fortgesetzt. Anschliessend wurde das Rennen wieder freigegeben.

Wie französische Medien berichten, kämpfen die Bauern seit einigen Monaten dafür, dass das Departement Aude den Status als benachteiligtes Gebiet behält. Dieser Status ist gleichbedeutend mit Zahlungen von der Europäischen Union. Die neue Regelung soll am 1. Januar 2019 in Kraft treten. Das Département Aude liegt an der westlichen Mittelmeerküste nördlich vor den Pyrenäen. 

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