Bauern-Protest gegen tiefe Preise

Auch in Spanien gehen die Bauern wegen den tiefen Produzentenpreisen auf die Strasse. Am Freitag haben tausende Landwirte mit ihren Traktoren den Verkehr unterbrochen.

Auch in Spanien gehen die Bauern wegen den tiefen Produzentenpreisen auf die Strasse. Am Freitag haben tausende Landwirte mit ihren Traktoren den Verkehr unterbrochen.

Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, gab es unter anderem Proteste in Murcia und Tarragona. Das Motto der Demos lautet: «Agricultores al límite» - «Landwirte sind an ihrer Grenze».

Seit mehreren Wochen protestieren die spanischen Landwirte gegen die tiefen Preise. Diese gefährden deren Existenz. Auf Spruchbändern war am Freitag zu lesen: «Zu verkaufen. Grund: Ich gebe auf.»

Kritisiert werden von den Bauern die Detailhändler. Diese würden die Preise kontrollieren und diese tief halten. Die Landwirte könnten so ihre Produktionskosten nicht decken. Spanische Medien sprachen von einer «Traktoren-Rebellion». Gemäss dpa hat der spanische Agrarminister Luis Planas einen Verhandlungstisch mit den involvierten Parteien eröffnet. In Spanien arbeiten rund 800'000 Menschen im Agrarsektor. 

Diese Woche haben auch Bauern in Österreich gegen tiefe Produzentenpreise protestiert. Sie sind mit Traktoren vor ein Verteilzentrum von Spar gefahren. Die Bauern haben ihre Forderungen an Spar überreicht. Insbesondere bei Milch, Fleisch und Getreide erwarte man bessere und insbesondere faire Preis, halten die Landwirte fest.

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