Bauern ziehen nach Berlin

Die deutschen Landwirtinnen und Landwirte sind unterwegs nach Berlin. Eine Woche lang haben sie mit zahlreichen Aktionen in ganz Deutschland gegen die Regierung protestiert – zum Abschluss ziehen sie nun nach und durch Berlin.

Der Deutsche Bauernverband wollte mit den Aktionen dafür sorgen, dass die Bundesregierung die geplante Streichung von Steuervergünstigungen vollständig zurücknimmt. Die Landwirtinnen und Landwirte wünschen sich zudem mehr Wertschätzung für ihre Arbeit. Und sie beklagen die ausufernde Bürokratie und sowie die steigende Anzahl an Vorschriften. Weiter kritisiert werden auch die fehlenden Perspektiven.

Deutschlands Finanzminister Christian Lindner hat gestern klargestellt, dass er trotz der anhaltenden Proteste der Landwirte an der geplanten Streichung der Agrardiesel-Subventionen festhalten will. «Das Parlament hat beim Haushalt das letzte Wort. Aber für die Normalisierung der Staatsfinanzen werden alle ihren Beitrag leisten müssen», sagte Lindner der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (NOZ) vom Samstag.

3000 Traktoren auf dem Weg nach Berlin

Doch die deutschen Landwirtinnen und Landwirte geben nicht auf. Im Deutschen Fernsehen (RTL) hiess es am Sonntagabend, dass 3000 Traktoren unterwegs nach Berlin seien. Im TV-Beitrag heisst es weiter, dass auf Strassenblokaden verzichtet werden soll. In den sozialen Medien kursieren bereits jetzt Bilder von der Aktion:

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