«Bauernland gehört in Bauernhand»

In Ostdeutschland machen sich ausserlandwirtschaftliche Investoren und Kapitalgesellschaften auf dem Lande breit und halten immer mehr Land.

In Ostdeutschland machen sich ausserlandwirtschaftliche Investoren und Kapitalgesellschaften auf dem Lande breit und halten immer mehr Land.

Von einem Journalisten gefragt, was er von dieser Entwicklung halte, antwortete der Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt an der «Grünen Woche» in Berlin: «Das ist ein ungesunder Trend. Bauernland gehört in Bauernhand. Das hat auch damit zu tun, dass die Bauernhand regional und  aktiv ist.»

Offenbar seien Investitionen in Grund und Boden interessanter geworden. Die Frage stelle sich, wie solche Flächen langfristig genutzt würden. Sinngemäss sagte Schmidt mit Blick auf die nächste Reformetappe der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU, es sei politisch nicht zu halten, dass es für Land in bauernfremdem Eigentum die gleichen Direktzahlungen gebe. 

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