Bauernprotest blieb erfolglos

Trotz jahrelangen Widerstands von Bauern und Umweltaktivisten will die mexikanische Regierung ein thermoelektrisches Kraftwerk im Zentrum des Landes in Betrieb nehmen.

Trotz jahrelangen Widerstands von Bauern und Umweltaktivisten will die mexikanische Regierung ein thermoelektrisches Kraftwerk im Zentrum des Landes in Betrieb nehmen.

Das Gaskraftwerk bei Huexca im Bundesstaat Morelos werde Ende des Jahres ans Netz gehen, teilte Präsident Andrés Manuel López Obrador am Donnerstag mit. Alle Rechtsmittel gegen das Projekt seien ausgeschöpft. «Es gibt kein rechtliches Problem mehr», sagte der Staatschef.

Das Kraftwerk ist seit drei Jahren fertiggestellt. Der Bau der letzten 140 Meter einer benötigten Wasserleitung wurde aber 2016 von Bewohnern umliegender Gemeinden gestoppt. Das Projekt hatte für viel Unmut gesorgt. Die Gemeinden in der Region befürchten Wasserknappheit und die Verschmutzung des Flusses Cuautla. Im vergangenen Jahr wurde im Zusammenhang mit den Protesten der indigene Umweltaktivist und Projektgegner Samir Flores getötet.

Das 20 Milliarden Peso (850 Millionen Franken) teure Projekt umfasst auch eine Gaspipeline, die in der Nähe des Vulkans Popocatépetl verläuft, und eine Wasseraufbereitungsanlage. Das Kraftwerk hat eine Kapazität von 642 Megawatt.

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