Ein seit zwölf Tagen dauernder Streik der Kaffeebauern in Kolumbien ist beendet. Nach mehrtägigen Verhandlungen kamen die Bauern am Freitag zu einer Einigung mit der Regierung, wie die Zeitung «El Tiempo» berichtete.
Demnach sollen die Bauern bis zum Jahresende eine Subventionserhöhung von 800'000 Millionen Pesos (rund 420 Millionen Franken) erhalten. Sie hatten mit den Protesten auf ihre gestiegenen Ausgaben in den letzten Monaten hingewiesen und von der Regierung mehr Unterstützung gefordert.
Im Zuge der Streiks blockierten die Demonstranten wichtige Autobahnen und behinderten damit die Lebensmittelversorgung einiger Provinzen. Bei Auseinandersetzungen mit der Polizei gab es Dutzende Verletzte. Kolumbien ist nach Brasilien, Vietnam und Indonesien der viertgrösste Kaffeeproduzent der Welt.