Im Februar hatte Bayer einen Sammelvergleich mit Klägern geschlossen und daraufhin die Rückstellungen um vier Milliarden Euro (3,6 Mrd. Fr.) erhöht. Dieser finanzielle Ballast zieht die Firma nun tiefer in die roten Zahlen. Der Umsatz sank um 2,2 Prozent auf 45,6 Milliarden Euro (41,4 Mrd. Fr.). Währungsbereinigt, also ohne die Kursverluste des Dollars, wäre es ein Plus von 1,1 Prozent gewesen.
Dieses Jahr rechnet der Konzern mit einer stabilen Geschäftsentwicklung. Bereinigt um Währungseffekte – also auf Basis der monatlichen Durchschnittskurse des Jahres 2025 – sieht Bayer den Umsatz 2026 bei 45 bis 47 Milliarden Euro sowie das operative Ergebnis bei 9,6 bis 10,1 Milliarden Euro und damit etwa so viel wie 2025. Bayer hatte zum Jahreswechsel rund 88'000 Beschäftigte und damit rund 5000 weniger als ein Jahr zuvor. Neben Pflanzenschutzmitteln und Saatgut verkauft das Unternehmen auch Medikamente.
