Wie das Landwirtschaftsministerium am 1. Dezember mitteilte, sollen die bislang für das Notfallprogramm vorgesehenen 60 Mio. Euro (56,90 Mio. Fr.) um etwa 34 Mio. Euro (32,30 Mio. Fr.) aufgestockt werden, um alle eingegangenen Anträge bedienen zu können.
Dem Ministerium zufolge soll ein Vorschuss auf die Beihilfe zeitnah ausgezahlt werden. Die vollständige Ausschüttung soll aber erst nach der Genehmigung durch die Europäische Kommission erfolgen. Im März hatte die Pariser Regierung für die kriselnde Biobranche ein mit 10 Mio. Euro (9,45 Mio. Fr.) ausgestattetes Notfallprogramm eingerichtet. Vor dem Hintergrund der für andere Sektoren bereitgestellten Summen war die finanzielle Ausstattung von der Branche überwiegend als Ausdruck der Geringschätzung verstanden worden.
Nach langem Zögern hatte Paris dann im Mai insgesamt 60 Mio. Euro locker gemacht. Neben frischem Geld war ausserdem zugesagt worden, in staatlichen Einrichtungen bis zum Ende des Jahres die Vorgaben für den Bioanteil in der Gemeinschaftsverpflegung umzusetzen und auch mehr Mittel für die Branchenkommunikation bereitzustellen.
