Biokohle für höhere Felderträge in Afrika

AgE |

Die Erträge in der afrikanischen Landwirtschaft lassen sich durch das Ausbringen einer Mischung aus Biokohle und Asche auf den Feldern steigern. 

Dafür sprechen aktuelle Forschungsergebnisse der Ruhr-Universität Bochum (RUB), die jetzt in deren Wissenschaftsmagazin „Rubin“ veröffentlicht wurden. Demnach leiden die Erträge in den Untersuchungsgebieten in Ghana vor allem unter den viel zu niedrigen pH-Werten der Böden, die eine Ansiedlung nützlicher Mikroorganismen unmöglich machten.

Hier schaffe Kohle Abhilfe, weil sie die Säure reduziere und darüber hinaus in ihren Hohlräumen den Mikroorganismen Schutz vor Fressfeinden biete. Beides sorge dafür, dass Bakterien und Pilze besser gedeihen könnten, erklärten die Forscher.

Mische man 0,5 % bis 1,0 % Asche in die Biokohle und bringe das Gemisch auf den Feldern aus, genügten davon pro Hektar 10 t bis 15 t. Eine so behandelte Anbaufläche bringe einen um rund ein Viertel höheren Ertrag als eine unbehandelte. Für die Herstellung der Biokohle sei keine aufwändige oder teure Technologie nötig, unterstrichen die Forscher. Pflanzenreste, die man nicht essen oder verfüttern könne, würden in Ghana ohnehin verbrannt. Erfolge das in Behältern unter Sauerstoffarmut, entstehe Biokohle. AgE

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