Bürgschaftsprogramm für Milchbauern

Das Bürgschaftsprogramm des Bundes für Liquiditätssicherungsdarlehen an Milchviehbetriebe ist in dieser Woche angelaufen. Hausbanken können seit Montag Anträge bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank stellen.

Das Bürgschaftsprogramm des Bundes für Liquiditätssicherungsdarlehen an Milchviehbetriebe ist in dieser Woche angelaufen. Hausbanken können seit Montag Anträge bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank stellen.

Das bis Ende 2018 befristete Förderangebot soll Milchviehbetrieben den Zugang zu Liquiditätssicherungsdarlehen erleichtern. Der Darlehenshöchstbetrag beträgt laut Rentenbank 300'000 Euro je Betrieb (321'000 Franken). Die Bürgschaftsquote liegt bei 50%. Die Laufzeit der Bürgschaft entspricht der des verbürgten Darlehens. Die Bundesregierung stellt insgesamt 150 Mio. Euro (160.5 Mio. Fr.) für das Bürgschaftsprogramm zur Verfügung.

Der Deutsche Bauernverband (DBV) bezeichnete das Bürgschaftsprogramm im Vorfeld als dringend notwendig und verwies auf die angespannte Liquiditätssituation vieler Betriebe in Folge der Markt- und Preiskrise in den zurückliegenden beiden Jahren. Gut ein Drittel der Milchviehhalter hatte bei der regelmässigen Befragung im Rahmen des DBV-Konjunkturbarometers im September dieses Jahres angegeben, dass ihre Liquiditätslage angespannt oder sehr angespannt sei.

Das Bürgschaftsprogramm starte „spät, aber nicht zu spät“, stellte der Bauernverband fest. Es richte sich an Betriebe, die trotz gut aufgestellter Milchviehhaltung Schwierigkeiten hätten, von ihrer Hausbank einen Kredit zu bekommen.

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