Bulgarien: Heuschreckenplage droht

Die Landwirtschaft in der südbulgarischen Region Kardschali sieht sich in diesem Jahr durch eine mögliche Heuschreckenplage bedroht.

Die Landwirtschaft in der südbulgarischen Region Kardschali sieht sich in diesem Jahr durch eine mögliche Heuschreckenplage bedroht.

Wie der Regierungspräsident der Provinz, Biser Nikolov, in einer „Alarmmeldung“ Mitte Mai an Landwirtschaftsminister Dimitar Grekov schrieb, gefährdet eine Population von Heuschrecken die Ernte auf 50'000 ha landwirtschaftliche Nutzfläche und richtet täglich „enorme Verwüstungen“ an. Nikolov bat den Minister, den „Ausnahmezustand“ auszurufen.

Erst wenn dieser amtlicherseits erklärt worden sei, könnten Flugzeuge mit dem Sprühen von Pflanzenschutzmitteln gegen die Schädlinge beginnen. Der Minister habe den Landwirten der Region schnelle Hilfe zugesagt, die unter anderem darin bestehe, dass die Nationale Pflanzenschutzbehörde in Sofia die erforderlichen Finanzmittel bewillige und bereitstelle, hiess es seitens der Medien.

Die Landwirtschaft im Südwesten Bulgariens ist in den zurückliegenden Jahren wiederholt von Zügen marokkanischer Heuschrecken heimgesucht worden.

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