China ermittelt weiter gegen Wein aus EU

Ungeachtet der Beilegung des Handelsstreits um Solarprodukte hält China an seinem Anti-Dumping-Verfahren gegen europäischen Wein fest. Das Pekinger Handelsministerium betonte am Mittwoch aber, es bevorzuge eine Verhandlungslösung.

sda/dpa |

Ungeachtet der Beilegung des Handelsstreits um Solarprodukte hält China an seinem Anti-Dumping-Verfahren gegen europäischen Wein fest. Das Pekinger Handelsministerium betonte am Mittwoch aber, es bevorzuge eine Verhandlungslösung.

Das Ministerium reagierte auf Berichte, wonach China nach der Beilegung des Solarstreits die Wein-Ermittlungen einstellen dürfte. Die Untersuchung wegen Dumpings und Subventionen bei europäischem Wein dauert an«, sagte ein Sprecher. Das Ministerium werde rechtmässig ermitteln und dann eine Entscheidung treffen. »Unterdessen sähen wir es gerne, wenn die Industrie durch  Verhandlungen, Koordination und Kooperation eine Lösung finden könnte.« 

Die chinesischen Ermittlungen gegen europäischen Wein waren allgemein als Vergeltung für Strafzölle der EU auf Sonnenkollektoren aus China gewertet worden. EU-Handelskommissar Karel De Gucht hatte Anfang der Woche seine Hoffnung geäussert, dass die Solareinigung auch die Wein-Gespräche erleichtern könnten.

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