Im Unterschied zu Deutschland und der Europäischen Union verzeichnet China stetig neue Rekordernten an Getreide. Laut den soeben veröffentlichen offiziellen Daten gilt dies auch für das diesjährige Aufkommen an Sommergetreide.
Gemäss der Erhebung des Nationalen Amtes für Statistik (NBS) wurden insgesamt 149,8 Mio. Tonnen gedroschen; das waren gut 3,6 Mio. Tonnen oder 2,5% mehr als 2023. Davon entfielen allein auf Weizen 138,2 Mio. Tonnen, was einer Steigerung um annähernd 3,7 Mio. Tonnen oder 2,7% entspricht. Das meiste Getreide wird in der zentralchinesischen Provinz Henan erzeugt.
Sommergetreide auf 26,6 Millionen Hektar
Den Anbau von Sommergetreide dehnten die Landwirte in China gegenüber dem Vorjahr marginal auf gut 26,6 Mio. Hektar aus. Weizen dominiert dabei ganz klar mit einer geschätzten Fläche von 23,1 Mio. Hektar, was eine Zunahme von 0,1% bedeutete. Im Landesmittel konnte laut den Statistikern in Peking der Hektarertrag im Jahresvergleich um 2,5% auf 56,3 Dezitonnen gesteigert werden.
In der zentralchinesischen Provinz Henan wurde dem NBS zufolge mit fast 37,9 Mio. Tonnen die grösste Menge an Sommergetreide auf Provinzebene erzeugt. Im vergangenen Jahr war in China insgesamt die Rekordmenge von 695,4 Mio. Tonnen Getreide eingebracht worden. Darin enthalten ist neben Reis auch die Produktion von Eiweisspflanzen und Kartoffeln.

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