D: Bauernverband kritisiert Zeitung

Der Deutsche Bauernverband (DBV) wehrt sich gegen eine unsachliche Berichterstattung und Kommentierung in der Süddeutschen Zeitung (SZ). In einem Schreiben wirft DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsen der Redaktion Einseitigkeit sowie „verzerrende, unvollständige und zum Teil unrichtige Darstellungen“ in ihren Beiträgen über landwirtschaftlichen Themen vor.

Der Deutsche Bauernverband (DBV) wehrt sich gegen eine unsachliche Berichterstattung und Kommentierung in der Süddeutschen Zeitung (SZ). In einem Schreiben wirft DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsen der Redaktion Einseitigkeit sowie „verzerrende, unvollständige und zum Teil unrichtige Darstellungen“ in ihren Beiträgen über landwirtschaftlichen Themen vor.

In den Artikeln werde fast ausschliesslich der Deutsche Bauernverband als „Schuldiger“ oder „Verursacher“ für angebliche Fehlentwicklungen benannt, heisst es in dem Schreiben von Ende vergangener Woche. Dabei würden „einseitige und zum Teil abstruse Zusammenhänge“ konstruiert, die einer Überprüfung in der Realität nicht standhielten.

Keine Weltmarktstrategie

„Bei aller Kritikund Dialogfähigkeit können wir diese Art der Berichterstattung nicht mehr als ‚kritische Analyse‘ oder als ‚journalistisch distanzierte, sachliche Aufklärung der Leser‘ bewerten“, so Krüsken. Stattdessen sehe man darin „ein Zurechtbiegen von Fakten, das die Regeln der Fairness und journalistische Grundsätze verletzt.“

In seinem Schreiben stellt der Generalsekretär unter anderem klar, dass der Bauernverband weder Ackerbauern noch Tierhalter in ihrer Betriebsentwicklung steuere. Der DBV propagiere keine Weltmarktstrategie, sondern stelle sich dem wachsenden Einfluss internationaler Märkte auf die hiesige Landwirtschaft.

„Unternehmerisch, bäuerliche Familienbetriebe“

Kernmarkt für die deutsche Landwirtschaft sei der heimische und europäische Markt. Die hiesige Agrarwirtschaft sei daher weit davon entfernt, „die internationalenMärkte aufzurollen“, wie es zuletzt in einem Kommentar unterstellt worden sei. Leitbild des Bauernverbandes sei der „unternehmerisch, bäuerliche Familienbetrieb“.

Er vertrete grosse und kleine, Haupt- und Nebenerwerbsbetriebe sowie Bio- und konventionelle Betriebe. Anders als bei der SZ vermutet, existiere eine verbandliche Ausrichtung auf „Megaställe“ oder Hormone und Antibiotika in der Tierhaltung nicht, betont Krüsken.

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