
Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche hat der deutsche Landwirtschaftsminister die Preisträger des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau 2026 ausgezeichnet.
zvg
Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche hat Bundesminister Alois Rainer die Preisträger des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau 2026 ausgezeichnet. Die drei ausgezeichneten Betriebe überzeugten die Fachjury durch eine besonders nachhaltige Obsterzeugung, eine innovative Betriebsgemeinschaft und einen Ziegenhof mit geschlossener regionaler Wertschöpfungskette. Dies teilt das deutsche Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) mit.
Mit diesem Wettbewerb prämiert das BMLEH jährlich ökologische Betriebe, die durch aussergewöhnliche Konzepte, Eigeninitiative und Kreativität Massstäbe setzen. Bundesminister Rainer würdigte die Preisträger als «wertvolle Motoren für Innovationen». Ziel des Wettbewerbs ist es, herausragende Pionierleistungen sichtbar zu machen und der gesamten Branche Inspiration zu bieten. Neben der öffentlichen Anerkennung erhalten die Preisträger ein Preisgeld in Höhe von jeweils 12’500 Euro (rund 11’600 Franken). In Video-Porträts stellen sich die Gewinner vor.
Bio-Obsthof Glocker in Horgenzell (Baden-Württemberg)
Der Bio-Obsthof Glocker überzeugt durch Pionierarbeit im nachhaltigen Obstbau. Dank Bodenförderung, Blühstreifen und robuster Sorten setzt Nikolaus Glocker auf natürlichen Pflanzenschutz. Der Betrieb treibt die Forschung voran, entwickelt eigene Technik und stärkt aktiv den Wissenstransfer.
Naturland-Betriebe Neudecker in Hohenpolding (Bayern)
Die Naturland-Betriebe Neudecker punkten durch eine vielseitige Betriebsgemeinschaft: Von Bio-Zuckermais über innovative Pferdepensionen bis zur Biogas-Kooperation mit 20 Höfen. Highlights sind die energetische Altbrot-Verwertung sowie eine autarke Stromversorgung durch Photovoltaik-Speicher.
Bioland-Hof Obermayer in Clenze im Wendland (Niedersachsen)
Der Bioland-Hof Obermayer überzeugt mit Ziegenmilch-Spezialitäten aus konsequent regionaler Vermarktung. Die Herde profitiert von innovativer Agroforst-Fütterung. Als beliebter Lernort und kultureller Treffpunkt verbindet der Hof moderne Landwirtschaft direkt mit der Bevölkerung vor Ort.