
Kleine Betriebe bleiben gleichwohl prägend für die dänische Agrarstruktur.
zvg
Auch die dänische Landwirtschaft durchläuft seit Jahren einen tiefgreifenden Strukturwandel hin zu weniger, aber grösseren landwirtschaftlichen Betrieben. Wie das dänische Statistikamt nun mitteilte, sank die Zahl der Betriebe zwischen 2005 und 2025 um fast 48% – von 51’676 auf 27’024 – und damit nahezu auf die Hälfte. Die Daten stammen aus der jährlichen Landwirtschafts- und Gartenbauzählung zum Stichtag 1. Juni 2026.
Immer mehr Betriebe bewirtschaften über 400 Hektar
Während die Gesamtzahl der Betriebe stark abnahm, wuchs die Zahl der grössten Höfe laut den Zahlen der Behörde spürbar. Der Anteil der Betriebe mit einer Fläche von mindestens 400 Hektar stieg den Kopenhagener Statistikern zufolge im selben Zeitraum von 0,6% auf 5,4%.
Kleine Betriebe bleiben gleichwohl prägend für die dänische Agrarstruktur: Höfe mit weniger als 30 Hektar stellen weiterhin über die Hälfte aller Betriebe; ihr Anteil blieb von 2005 bis 2025 mit 53,9% beziehungsweise 54,4% vergleichsweise stabil.
Rückgang der Betriebe mit Rindern und Schweinen
Deutlich verändert hat sich die Tierhaltung. Hielten 2005 noch 32,7% aller Betriebe Rinder, waren es 2025 nur noch 28,6% – ein relativer Rückgang um Minus 12,5%. Bei den Schweinen fiel der Rückgang in den 20 Jahren weit drastischer aus: von 17,4% auf 6,3%, was einem relativen Minus von fast zwei Dritteln entspricht. Rinder und Schweine bleiben gleichwohl die wichtigsten Nutztiere in der dänischen Landwirtschaft.