
Der Eurasische Wolf besiedelt verschiedene Lebensräume, von Wäldern bis zu offenen Graslandschaften in verschiedenen Klimazonen von der subpolaren Zone bis in die Subtropen.
Angela
Eine Bürgerinitiative gegen freilebende Wölfe in Dänemark hat ihr Ziel erreicht. Das dänische Parlament (Folketing) betreibt für solche Vorschläge eine eigene Plattform (Borgerforslag). Dort wurde am 22. Oktober die erforderliche Schwelle von 50'000 Unterschriften überschritten – gut einen Monat vor Ablauf der Frist.
Nun muss die Parlamentsverwaltung prüfen, ob der Vorschlag verfassungskonform ist. Ins Plenum gelangt er damit aber noch nicht automatisch: Eingebracht werden muss er von einem Abgeordneten oder einem Minister. Findet sich niemand, kann der Parlamentspräsident einspringen.
Regierung soll sich in der EU einsetzen
Die Initiatoren fordern, dass sich die Regierung in der EU für mehr nationale Kompetenz beim Wolfsmanagement einsetzt.
Zudem soll Dänemark freilebende Wölfe im Rahmen des europarechtlichen Spielraums vom Staatsgebiet «entfernen».
Dänemark als ungeeigneter Lebensraum
Begründet wird die Forderung mit der dichten Besiedlung des Landes, Konflikten mit Weidetierhaltern und negativen Folgen für die Landschaftspflege.
Das Land sei als Lebensraum für grosse Raubtiere wie den Wolf «grundsätzlich ungeeignet», heisst es im Vorschlag. Darüber hinaus soll geprüft werden, ob der Wildschweinzaun an der dänisch-deutschen Grenze dazu genutzt werden kann, Wölfe am Grenzübertritt zu hindern.