Debbie verwüstet Australiens Felder

Der Tropenzyklon Debbie hat Ende März im australischen Bundesstaat Queensland zu teilweise erheblichen Verwüstungen geführt.

Der Tropenzyklon Debbie hat Ende März im australischen Bundesstaat Queensland zu teilweise erheblichen Verwüstungen geführt.

 Von dem Sturm und den Überflutungen durch tagelange Regenfälle waren Medienberichten zufolge im landwirtschaftlichen Bereich insbesondere die Erzeuger von Gemüse und Zuckerrohr betroffen. Nach Schätzungen des Landesbauernverbandes Queensland (QFF) dürften sich die Schäden durch Ernteausfälle im Gemüsesektor auf gut 100 Mio A$ (71 Mio Euro) belaufen.

In der im Nordosten Australiens gelegenen Anbauregion Bowen soll die bestellte Fläche nahezu komplett zerstört sein; der Ernteausfall für die gesamte Saison wird auf 20 % geschätzt. Betroffen ist vor allem die Produktion von Tomaten, Paprika und Auberginen. Bowen ist die wichtigste Wintererzeugungsregion für Gemüse in Australien. Deshalb stimmte der Bauernverband die Verbraucher schon auf steigende Preise im Supermarkt ein. Große Schäden werden auch bei den Erzeugern von Zuckerrohr gemeldet, die sich auf etwa 150 Mio A$ (107 Mio Euro) belaufen sollen.

Das Landwirtschaftsministerium in Queensland hat für betroffene Farmer bereits staatliche Hilfen in Form von Notkrediten zugesagt, die im Einzelfall bis zu 250 000 A$ (178 000 Euro) betragen können. Die Rabobank sicherte ihren Kunden ebenfalls Unterstützung zu und kündigte die Stundung von Kreditzahlungen oder zinsgünstige Darlehen an.

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