Deutsche Kühe sind nicht gedopt

Die hohe durchschnittliche Milchleistung der deutschen Milchkühe wird durch hervorragende Haltungsbedingungen und nicht durch Dopingmittel erzielt.

Die hohe durchschnittliche Milchleistung der deutschen Milchkühe wird durch hervorragende Haltungsbedingungen und nicht durch Dopingmittel erzielt.

Wie der Deutsche Bauernverband (DBV) vergangene Woche mitteilte, wurde in einem Fernsehbeitrag der ARD-Sendung Plusminus der Eindruck erweckt, Kühe in Deutschland erhielten flächendeckend „Dopingmittel“, um eine hohe Milchleistung zu erbringen.

Konkret wurde dabei das seit April 2013 für den deutschen Markt zugelassene Mittel Kexxtone zur Bekämpfung von Stoffwechselstörungen als Beispiel aufgegriffen. Laut DBV erbringen die Kühe in deutschen Ställen ihre hohen Leistungen nur aufgrund intensiver Tierbetreuung, verbunden mit modernen Stallsystemen und einer hochqualitativen Fütterung. Anderer „Zusatzmittel“ bedürfe es dafür nicht. Die in den letzten Jahrzehnten zu beobachtende Steigerung der Milchleistung sei aufgrund eines besseren Kuhkomforts zusammen mit züchterischen Fortschritten erreicht worden, hob der DBV hervor.

Ein entscheidendes Zuchtziel sei heute die Langlebigkeit der Milchkühe, denn je älter eine Kuh werde, desto wertvoller sei sie für den Bauern. Der DBV empfiehlt Interessierten, sich auf „www.die-deutschen-bauern.de/hessen“ oder auch auf dem Videoportal „www.mykuhtube.de“ einen Überblick über die Vorzüge der modernen Kuhhaltung und Milcherzeugung zu verschaffen.

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