
Bärenmarke ist eine bekannte Marke der Hochwald-Gruppe.
zvg
Mit einem Rekordumsatz hat die Hochwald-Gruppe das Geschäftsjahr 2025 abgeschlossen. Nach Angaben des Unternehmens wurden 2,034 Mrd. Euro (1,87 Mrd. Franken) eingenommen; im Vergleich zum Vorjahr war das ein Plus von 24 Mio. Euro (22,05 Mio. Franken) oder 1,2%. Rund 58% des Umsatzes wurden im Inland erwirtschaftet, 42% im Exportgeschäft. Laut Hochwald entwickelte sich das internationale Geschäft besonders positiv; Wachstumstreiber war insbesondere der Absatz in China.
48,15 Rappen pro Kilo
Steigern konnte Hochwald auch das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA); mit 191,1 Mio. Euro (175,6 Mio. Franken) lag es um 29,9 Mio. Euro (27,47 Mio. Franken) oder 18,5% über dem Vorjahreswert. Von der positiven Entwicklung konnten dem Unternehmen zufolge auch die Landwirte profitieren. Einschliesslich Nachzahlung erhielten sie einen durchschnittlichen Milchauszahlungspreis von 52,4 Cent/kg (48,15 Rappen); im Vorjahr waren es 48,1 Cent/kg (44,2 Rappen). Damit lag Hochwald wie angestrebt leicht über dem von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) ausgewiesenen bundesweiten Durchschnitt von 52,2 Cent/kg (48 Rappen).
In diesem Jahr setzt Hochwald die letzten Bausteine der 2023 gestarteten Strategie «Prepared for tomorrow – Vorbereitet für morgen» um. Ziel sei es, das Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig aufzustellen, die Effizienz weiter zu steigern und die Fokussierung auf strategisch relevante Geschäftsfelder zu stärken, so Geschäftsführer Detlef Latka. Zu den zentralen Massnahmen zählten die Fertigstellung des Buttereiprojekts am Standort Hünfeld, der Abschluss des umfassenden Modernisierungsprogramms im Werk Thalfang sowie die weitere Optimierung von Vertriebs- und Verwaltungsstrukturen.