Deutschland: Erdbeeren aus China lösten Brechdurchfall aus

Wie bereits vermutet, haben mit Noroviren verseuchte Tiefkühl-Erdbeeren aus China den massenhaften Brechdurchfall in Ostdeutschland ausgelöst. Das ergaben Untersuchungen des Robert Koch-Instituts, wie die Behörden am Montag mitteilten.

sda/dpa |

Wie bereits vermutet, haben mit Noroviren verseuchte Tiefkühl-Erdbeeren aus China den massenhaften Brechdurchfall in Ostdeutschland ausgelöst. Das ergaben Untersuchungen des Robert Koch-Instituts, wie die Behörden am Montag mitteilten.

Sie erklärten die Epidemie mit mehr als 11’000 Erkrankten zugleich für beendet. Seit dem Wochenende seien keine Neuerkrankungen mehr aufgetreten.

«Wir haben einen positiven Befund in einer Packung der betroffenen Erdbeeren», sagte eine Sprecherin des Bundesverbraucher-schutzministeriums. Die Ermittlungen seien nun abgeschlossen. Jetzt gehe es nur noch um die wissenschaftliche Analyse der vorhandenen Datensätze. Mehr als 11’000 Menschen waren seit Anfang vorletzter Woche an Brechdurchfall erkrankt. Betroffen waren Kinder und Jugendliche in Kindergärten und Schulen.

Die verdächtigen Erdbeeren wurden von mehreren Grossküchen in Ostdeutschland verarbeitet, darunter von Betrieben des Caterers Sodexo. Die Erdbeeren wurden nach ihrer Ankunft im Hamburger Hafen über einen Grosshändler aus Sachsen in mehrere ostdeutsche Zentralküchen für Schulessen geliefert.

Der Caterer Sodexo hat noch nicht entschieden, wie er die Schüler und Schulen für die Magen-Darm-Erkrankungen entschädigen will.

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