Deutschland: Keine Milchquotenüberlieferung

Die Milchproduzenten in Deutschland haben sich im Garantiemengenjahr 2012/13 diszipliniert verhalten und die zur Verfügung stehende Quotenmenge aller Wahrscheinlichkeit nach nicht überliefert.

AgE |

Die Milchproduzenten in Deutschland haben sich im Garantiemengenjahr 2012/13 diszipliniert verhalten und die zur Verfügung stehende Quotenmenge aller Wahrscheinlichkeit nach nicht überliefert.

Wie aus einer gemeinsamen Hochrechnung der Zentralen Milchmarkt Berichterstattung (ZMB) und der Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) hervorgeht, wurde im Zeitraum von April 2012 bis März 2013 die anteilige Milchquote zu 99,8% ausgenutzt und damit eine mehr oder weniger genaue Punktlandung erzielt. Im Vorjahr war die erlaubte Milchmenge noch geringfügig um 0,1% überliefert worden.

Superabgaben scheinen somit nach dem jetzigen Stand der Dinge für das abgelaufene Quotenjahr vom Tisch zu sein. Ein Restrisiko für diese Strafzahlungen bestehe allerdings noch immer, denn die Schätzung auf Basis von Daten zu Anlieferungsmengen und Fettgehalten in der staatlichen Meldeverordnung und der Schnellberichterstattung der ZMB sei mit Unsicherheiten behaftet, betonten AMI und die ZMB.

Dies gelte umso mehr, da das Ergebnis der Hochrechnung nahe an der 100-Prozentmarke liege. Wie top agrar-online meldete, hat jedoch das Bundesfinanzministerium bereits die einbehaltenen Superabgaben zur Auszahlung an die Produzenten freigegeben.

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