Diskussion um Öl-Fördermengen

Am Rande einer Energiekonferenz in der algerischen Hauptstadt Algier (26.-28.9.) treffen sich die Mitglieder des Opec-Kartells, um über Lösungen zur Anhebung des niedrigen Ölpreises zu diskutieren. Bei dem informellen Treffen stehen auch ein zeitweiser Förderstopp oder eine Förderbeschränkung im Raum.

Am Rande einer Energiekonferenz in der algerischen Hauptstadt Algier (26.-28.9.) treffen sich die Mitglieder des Opec-Kartells, um über Lösungen zur Anhebung des niedrigen Ölpreises zu diskutieren. Bei dem informellen Treffen stehen auch ein zeitweiser Förderstopp oder eine Förderbeschränkung im Raum.

«Wir müssen einsehen, dass wir mit einem Preis pro Barrel Öl unter 50 US-Dollar mittel- und langfristig die Versorgung des Markts nicht sicherstellen können», sagte Algeriens Energieminister Noureddine Boutarfa im Vorfeld der Konferenz im algerischen Radio. Es sei eine Frage der Verantwortung, sich zu einigen, um einen weiteren Preis-Schock auf dem Öl-Markt zu verhindern.

Die Weltmarktpreise für Öl waren vor zwei Jahren massiv eingebrochen und von mehr als 100 Dollar pro Barrel (je 159 Liter) zeitweise auf unter 30 Dollar gefallen. Derzeit liegt der Durchschnittspreis laut Opec bei rund 43 US-Dollar. Die Mitgliedstaaten der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) liefern weltweit etwa ein Drittel des Rohöls und besitzen rund drei Viertel der bekannten Reserven.

Experten rechnen mit einer baldigen Einigung, da der niedrige Ölpreis die Staatshaushalte vieler Ölexporteure schwer belastet.

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