Drama um bolivianischen See

Tierkadaver und Boote auf trockenem Grund: Boliviens zweitgrösster See, der Lago Poopó, trocknet immer weiter aus. Der Klimawandel und Wetterphänomene wie El Niño haben die Fläche des Sees stark sinken lassen.

Tierkadaver und Boote auf trockenem Grund: Boliviens zweitgrösster See, der Lago Poopó, trocknet immer weiter aus. Der Klimawandel und Wetterphänomene wie El Niño haben die Fläche des Sees stark sinken lassen.

Der Gouverneur des Departements Oruro, Víctor Hugo Vásquez, sprach am Montag von einer «drastischen Reduzierung» des Wasserspiegels. «Wir sind äusserst besorgt und laden Spezialisten und Institutionen ein, um uns zu helfen, Wege zur Lösung des Problems zu finden», sagte Vásquez nach Angaben der Zeitung «La Razón».

Der auf knapp 3700 Metern Höhe gelegene Salzsee ist wichtiger Lebensraum für Flamingos und hatte schon in der Vergangenheit immer wieder mit akuter Wasserknappheit zu kämpfen. Er wird vom Rio Desaguadero gespeist, der vom Titicacasee - dem grössten See Boliviens - zum Lago Poopó fliesst. Auch der Titicacasee selbst hat mit Umweltproblemen zu kämpfen.

Das Wetter heute in

Lesershop

Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Habt Ihr genügend Futter für den Winter?

26.3 % Genügend Futter vorhanden
21.6 % Es wird knapp
32.2 % Ich muss zusätzlich Futter zukaufen
19.9 % Das lässt sich noch nicht abschätzen

Teilnehmer insgesamt 723

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?