Dünger: EU will Zölle aussetzen

Die Meistbegünstigungszölle auf Ammoniak- und Harnstoffdünger sollen für ein Jahr ausgesetzt werden. Das hat die EU-Kommission nun offiziell vorgeschlagen. Ins Spiel gebracht worden war die Massnahme bereits im Januar, als die Behörde die Agrarminister der Mitgliedstaaten zu einem Sondertreffen nach Brüssel zitiert hatte.

Im Anschluss an das Treffen waren neben zusätzlichen Mindestbudgets im Vorschlag für den nächsten EU-Agrarhaushalt auch Zollsenkungen in Aussicht gestellt worden.

Wie die Brüsseler Behörde nun mitgeteilt hat, sollen die Landwirte in der EU durch die Aussetzung der Meistbegünstigungszölle um rund 60 Mio. Euro (55,2 Mio. Fr.) entlastet werden. Ausgenommen bleiben Stickstofflieferungen aus Russland und Belarus, die ohnehin schrittweise mit zusätzlichen Zöllen belegt werden. Damit will Brüssel seit vorigem Jahr russischen Aktivitäten, die Abhängigkeit der EU auf ein ungesundes Mass zu erhöhen, im Vorfeld begrenzen.

Um die Auswirkungen des «Kohlenstoffgrenzausgleichsmechanismus» (CBAM) auf Düngemittel zu verringern, wurde im Dezember eine Ausnahme von den Standardberechnungsregeln eingeführt. Düngemittel sind das einzige Produkt, das von dieser Ausnahme profitiert. Der mögliche Aufschlag wurde auf 1% begrenzt, anstelle von maximal 10%.

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