Dürre: 8,5 Millionen auf Lebensmittelhilfe angewiesen

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung im südafrikanischen Malawi ist wegen der Dürre voraussichtlich auf Lebensmittelhilfe angewiesen. Rund 8,5 Millionen Menschen sind von Hunger bedroht, erklärte Malawis Landwirtschaftsminister George Chaponda am Mittwoch.

sda |

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung im südafrikanischen Malawi ist wegen der Dürre voraussichtlich auf Lebensmittelhilfe angewiesen. Rund 8,5 Millionen Menschen sind von Hunger bedroht, erklärte Malawis Landwirtschaftsminister George Chaponda am Mittwoch.

Nach neuen statistischen Erhebungen braucht das Land rund 1,3 Millionen Tonnen Mais, ein Grundnahrungsmittel, um den drohenden Hunger abzuwenden. Lange Trockenperioden und wenig Regen beeinträchtigen die Ernten erheblich.

Erst im April hatte Malawis Präsident Peter Mutharika aufgrund einer Hungerkrise einen Notstand ausgerufen und die internationale Gemeinschaft um Unterstützung gebeten. Wegen der vom globalen Klimaphänomen El Niño ausgelösten Dürre sind in den Ländern im Süden und Osten Afrikas nach UNO-Angaben mindestens 50 Millionen Menschen von Hunger bedroht.

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