Dürre bedroht Nordosten Chinas

Eine starke Dürre hat weite Teile von Chinas Nordosten ausgetrocknet. Alleine in der um Peking gelegenen Provinz Hebei haben mehr als 100'000 Menschen nur noch eingeschränkten Zugang zu Trinkwasser.

Eine starke Dürre hat weite Teile von Chinas Nordosten ausgetrocknet. Alleine in der um Peking gelegenen Provinz Hebei haben mehr als 100'000 Menschen nur noch eingeschränkten Zugang zu Trinkwasser.

In der angrenzenden Provinz Liaoning sieht es nicht besser aus: Dort erleben die Menschen die schlimmste Trockenheit seit 1951, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag unter Berufung auf die Provinzbehörden berichtete. Zwischenzeitig war der Trinkwasserzugang für 330'000 Menschen gefährdet.

Feng Hu von der Nichtregierungsorganisation China Water Risk macht für die extreme Trockenheit unter anderem eine wenig nachhaltige Landwirtschaft verantwortlich. «Das Problem wird immer schlimmer. In Zukunft wird es noch intensivere Trockenheit geben», warnte er am Donnerstag in Peking.

Chinas Nordosten wird seit langer Zeit von starker Dürre heimgesucht. In den vergangenen Jahren hat sich die Situation nach Einschätzung von Experten deutlich verschlimmert.

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