
Die Düngebeihilfe wird laut Ministerium bei umgerechnet rund 107 Franken (114 Euro) pro Hektar gedeckelt. Bezuschusst werden Einkäufe, die zwischen dem 1. März und dem 31. August getätigt wurden.
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Die polnische Regierung wird die Mittel aus der Agrarreserve, die den Mitgliedstaaten zur Abfederung der aktuellen Preiskrise bei Düngemitteln zugeteilt wurden, um den Höchstbetrag aufstocken. Das hat das Landwirtschaftsministerium in Warschau kürzlich mitgeteilt.
Aus Brüssel werden insgesamt rund 62,6 Mio. Franken (66,63 Mio. Euro) überwiesen, mit der maximalen Kofinanzierung von 200 % werden für die polnischen Landwirte somit 187,9 Mio. Franken (199,98 Mio. Euro) zur Verfügung stehen.
Beihilfe für Dünger und Agrardiesel
Die Düngebeihilfe wird laut Ministerium bei umgerechnet rund 107 Franken (114 Euro) pro Hektar gedeckelt. Bezuschusst werden Einkäufe, die zwischen dem 1. März und dem 31. August getätigt wurden.
Berechnet wird die tatsächliche Höhe des Zuschusses den Ressortangaben zufolge auf Basis der Preisdifferenz zu einem Referenzzeitraum. Ausgeweitet wird zudem die staatliche Unterstützung für den Kauf von Agrardiesel. Laut Ministerium wird die Rückerstattung um 11 Rappen (12 Cent) auf 43 Rappen pro Liter (0,46 Euro/l) angehoben.
Bulgarien unterstützt Landwirte
Auch Bulgarien wird eine Beihilfe gewähren, um die Belastung der Landwirte durch die hohen Kraftstoff- und Düngemittelkosten zu mildern.
Nach der Genehmigung durch die EU-Kommission kann die Regierung nun 159,8 Mio. Franken (170 Mio. Euro) bereitstellen. Ausgereicht werden sollen die Mittel in Form von direkten Zuschüssen, die auf 47'000 Franken (50'000 Euro) pro Betrieb begrenzt sind.