
Die Zahl der Bauernhöfe in Bayern hat sich verkleinert.
Armin Högenauer
Bei der Vorstellung des Agrarberichts 2024/2025 verwies Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) auf den anhaltenden Strukturwandel in der Landwirtschaft. Laut dem Bayrischen Rundfunk sei erstmals sank die Zahl der Betriebe unter 100'000 gesunken.
Im Jahr 2025 gab es noch 98'138 Höfe. Zwischen 2023 und 2025 gaben 2600 Betriebe auf. Besonders häufig schlossen kleinere Höfe mit höchstens fünf Hektaren, während grössere Betriebe weiterwuchsen.
Auch die Nutztierbestände gingen zurück. Zwischen 2023 und 2025 sank die Zahl der Rinder um rund 91'300 Tiere oder 3,3 Prozent. Der Milchkuhbestand verringerte sich um rund 26'000 Tiere oder 2,5 Prozent. Die erzeugte Milchmenge blieb dennoch konstant. Der Schweinebestand blieb trotz Preisverfall und sinkendem Konsum unverändert.
Gleichzeitig stiegen die Einkommen: Der durchschnittliche Gewinn der Haupterwerbsbetriebe erhöhte sich um 13 Prozent auf 85'100 Euro. (75'500 Schweizer Franken).