Ein Drittel der italienischen Bauernhöfe von Frauen geführt

In Italien leiten Frauen inzwischen fast 230 000 landwirtschaftlichen Betriebe und damit knapp ein Drittel der Unternehmen der Branche. Das gab der dortige Verband der Familienbetriebe (Coldiretti) unter Bezugnahme auf Daten des Dachverbandes der Handelskammern (Unioncamere) in der vergangenen Woche anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März bekannt.

AgE |

In Italien leiten Frauen inzwischen fast 230 000 landwirtschaftlichen Betriebe und damit knapp ein Drittel der Unternehmen der Branche. Das gab der dortige Verband der Familienbetriebe (Coldiretti) unter Bezugnahme auf Daten des Dachverbandes der Handelskammern (Unioncamere) in der vergangenen Woche anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März bekannt.

Mit der stärker werdenden Präsenz der Frauen in der Produktion, aber vor allem im Handel sieht Coldiretti einen Innovationsschub für die Branche. Als Beispiele nennt der Landwirtschaftsverband speziell verarbeitete Produkte, die Kombination von Wellnessurlaub und Agritourismus, den Erhalt alter Sorten, pädagogische Angebote auf Bauernhöfen und Therapieangebote mit Tieren.

Die Multifunktionalität sei typisch für die von Frauen geführten Betriebe, betonte Coldiretti. Die Betriebsleiterinnen verbänden die Herausforderung des Marktes mit Umwelt- und Lebensqualität. Die stärkere Präsenz der Frauen zeige sich unterdessen auch in den Verbänden zur Förderung von Bauernmärkten, Agritourismus oder nationalen lokalen Produkte wie Wein und Öl.

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