«Entwicklungsländer sollen mehr Getreide anbauen»

sda |

Die deutsche Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) hat Entwicklungsländer angesichts der derzeitigen Ernährungskrise dazu aufgerufen, sich unabhängiger von Weizenimporten zu machen und mehr Getreide selbst anzubauen.

«Neben der akuten Hilfe kommt es jetzt darauf an, dass Entwicklungsländer mehr selber anbauen können, und zwar klimaangepasst und nachhaltig», sagte Schulze den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Dienstag. «Es geht darum, dass ärmere Länder unabhängiger werden vom Weltmarktgeschehen beim Weizen», fuhr sie fort.

Das gelinge mit lokalen Getreidesorten wie Sorghum, die an Boden und Klima in Afrika gut angepasst seien, sagte Schulze. Die SPD-Politikerin beklagte, der russische Angriff auf die Kornkammer Ukraine treibe weltweit Millionen Menschen zusätzlich in den Hunger.

«Wenn weltweit die Preise für Lebensmittel steigen, trifft das die Ärmsten zuerst», sagte Schulze. «Denn wer fast sein ganzes Einkommen für Essen ausgeben muss, dem bleibt als Alternative nur der Hunger», warnte sie.

Kommentare (2)

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  • Hans | 12.07.2022
    Gute Worte die nichts Wert sind! Ein grosser Teil des fruchtbaren Bodens gehört China und Grosskonzerne…
    Diese Ernte kommt auch in die Reichen Länder…
    Oft auch Wirkstoffe aus Monokulturen für den biologischen Anbau…
  • Demokrat | 12.07.2022
    ...und wir werden gezwungen, Ackerfläche stillzulegen...

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