Erneuter «Bschiss» - US-Behörden decken grossen Honig-Betrug auf

Die US-Behörden haben einen grossangelegten Betrug mit falsch deklariertem Honig aus China aufgedeckt: Zwei Firmen importierten den Honig aus der Volksrepublik, gaben als Herkunftsland aber Indien, Russland oder Thailand an und umgingen damit Einfuhrzölle in Millionenhöhe.

sda/afp |

Die US-Behörden haben einen grossangelegten Betrug mit falsch deklariertem Honig aus China aufgedeckt: Zwei Firmen importierten den Honig aus der Volksrepublik, gaben als Herkunftsland aber Indien, Russland oder Thailand an und umgingen damit Einfuhrzölle in Millionenhöhe.

Insgesamt prellten die Firmen die Zollbehörden um mehr als 180 Mio. Dollar, wie die US-Behörden am Mittwoch mitteilten. Die beiden Unternehmen wurden zur Zahlung von insgesamt 3 Mio. Dollar Strafe verurteilt; fünf mutmasslich an dem Betrug Beteiligte wurden festgenommen.

Der Betrug habe ehrliche Importeure und regionale Erzeuger «Jahre an Gewinnen» gekostet, sagte der Vize-Direktor der Zollbehörden, Daniel Ragsdale. Manche hätten sogar aufgeben müssen. Obwohl in einigen Proben Spuren von Antibiotika gefunden worden waren, gehe von dem falsch deklarierten Honig aber keine Gesundheitsgefahr aus, betonte er.

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