EU: Artenschutz mit Entwicklungshilfe verbinden

Zum Schutz der weltweiten Artenvielfalt will die EU bis ins Jahr 2020 800 Millionen Euro investieren. Die Initiative «B4Life» soll arme Länder beim Kampf gegen Artensterben und Wilderei unterstützen, wie die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mitteilte.

Zum Schutz der weltweiten Artenvielfalt will die EU bis ins Jahr 2020 800 Millionen Euro investieren. Die Initiative «B4Life» soll arme Länder beim Kampf gegen Artensterben und Wilderei unterstützen, wie die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mitteilte.

Die Kommission hofft auf weitere Gelder von entwicklungspolitischen Partnern und EU-Mitgliedsstaaten. Das Programm zielt auf Regionen mit besonders bedrohten Ökosystemen ab wie das afrikanische Kongobecken, Madagaskar und die tropischen Anden.

Die EU betrachtet den Schutz der Ökosysteme dabei auch als Chance, um Jobs zu schaffen und Armut zu bekämpfen. Nach Ansicht von EU-Entwicklungskommissar Andris Piebalgs ist «Entwicklung nicht nachhaltig, wenn sie der Umwelt, der Artenvielfalt oder den natürlichen Ressourcen schadet.»

Ein Schwerpunkt der Initiative ist die Bekämpfung des illegalen Handels mit bedrohten Tieren. Die Wilderei bedroht laut Kommission nicht nur die Artenvielfalt, sondern gefährdet auch die Sicherheit der betroffenen Länder. Rebellenmilizen und möglicherweise auch Terroristen finanzierten ihre Aktivitäten auch durch den Handel mit Elfenbein und Rhinozeros-Hörnern.

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