EU: Einigung im Biolandbau

Nach jahrelangem Streit haben sich die EU-Länder und das Europäische Parlament auf neue Regeln für den ökologischen Landbau und für die Kennzeichnung von Bioprodukten geeinigt. Dies teilten die Unterhändler am Mittwochabend mit.

Nach jahrelangem Streit haben sich die EU-Länder und das Europäische Parlament auf neue Regeln für den ökologischen Landbau und für die Kennzeichnung von Bioprodukten geeinigt. Dies teilten die Unterhändler am Mittwochabend mit.

Einheitliche Regeln für die gesamte EU und harmonisierte Importstandards sollen dem Biosektor zu weiterem Aufschwung verhelfen. Schärfere Kontrollen sollen zudem bei Konsumenten Vertrauen stiften. Die neuen Regeln müssen aber noch von der Vertretung der EU-Länder und vom EU-Parlament gebilligt werden. Sie sollen ab 2020 gelten.

Den Entwurf der Verordnung mit Regeln zum Anbau und zur Kennzeichnung von Produkten aus der ökologischen Landwirtschaft hatte die EU-Kommission schon Anfang 2014 vorgelegt. Als Ziel nannte sie, mit übersichtlichen Biosiegeln Konsumenten die Auswahl zu erleichtern und Etikettenschwindel zu unterbinden. Doch rangen die Unterhändler der Mitgliedsländer und des EU-Parlaments seit Oktober 2015 um Details.

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