EU-Junglandwirte fordern bessere Krisenabsicherung

aiz |

Gegen Ernte- und Einkommensausfälle sollten sich Landwirte besser absichern können. Dies fordert der Europäische Verband der Junglandwirte (CEJA) in einem Positionspapier.

Für die Stabilität des Agrarsektors werden zusätzlich Kriseninstrumente gebraucht, heisst es im CEJA-Papier "Resilience and Sustainability of the Agri-Food Supply Chain". Das vollständige Schreiben kann auf aiz.info heruntergeladen werden.

Die Junglandwirte fordern ein besseres Angebot von privaten Versicherungen gegen Ernteschäden, andere Produktionsausfälle und Einkommensrückgänge. Damit die Versicherungen den Landwirten ein breites und attraktives Angebot bieten können, sollen sie mit öffentlichen Geldern unterstützt werden.

Die Krisenreserve im Rahmen der GAP hält der Verband für unzureichend, zumal diese von den Landwirten selbst finanziert werden muss. Zusätzliche Mittel für den EU-Agrarhaushalt für die Krisenreserve, für die Intervention und die Private Lagerhaltung sind deshalb nach Auffassung von CEJA notwendig.

Zudem sollen die Zusammenschlüsse von Landwirten, etwa in Erzeugergemeinschaften, besser gefördert werden, um die Position der Erzeuger auf dem Markt zu stärken. Schliesslich regt der Verband aussagekräftige Labels für Lebensmittel an, die auch den zunehmenden Informationsbedarf der Verbraucher über besondere Produktionsbedingungen abdecken.

 

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