EU/Kanada: Käse verzögert Handelsabkommen

Das geplante Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada wird durch technische Einzelheiten verzögert. Ein Knackpunkt sind die Einfuhrlizenzen für Käse.

Das geplante Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada wird durch technische Einzelheiten verzögert. Ein Knackpunkt sind die Einfuhrlizenzen für Käse.

Bereits im Oktober 2013 hatte Kanada der EU ein Importkontingent von 16'800 Tonnen Qualitätskäse und 1'700 Tonnen Industriekäse eingeräumt, wie aiz.info schreibt. Nun wollen die Kanadier möglichst viel davon über das "First come, first served"-Prinzip verteilen, was grosse Unternehmen bevorteilt.

EU-Handelskommissar Karel De Gucht hat die Vergabeart nun aus diesem Grund kritisiert. Die EU will die Lizenzen nach traditionellen Liefermengen vergeben. Trotz diesen Hindernissen erhoffen sich die Handelspartner, Anfang Juni das Abkommen unterzeichnen zu können.

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