Alle seien sich einig, dass die Herausforderungen zunehmen würden, so die deutsche Spitzenpolitikerin. Als Beispiele nannte sie unter anderem Konkurrenz aus dem Ausland, Überregulierung im Inland, den Klimawandel und den Verlust der Artenvielfalt.
Bäuerinnen und Bauern aus verschiedenen EU-Ländern haben immer wieder Protestaktionen auf die Beine gestellt. In Deutschland richtet sich der Zorn zwar vor allem gegen Kürzungen der Bundesregierung, Umweltauflagen aus Brüssel stehen aber auch immer wieder in der Kritik von Landwirten. Im Rahmen des sogenannten Green Deal hatte die EU-Kommission unter Führung von der Leyens mehrere Vorhaben auf den Weg gebracht. Grossen Unmut gab es etwa im Sommer über ein Naturschutzgesetz, das auch die Nutzung landwirtschaftlicher Flächen betrifft.
Gemeinsame Vision
Geleitet werden soll der neue Strategiedialog vom Deutschen Peter Strohschneider. Der Professor war bereits Vorsitzender der von der früheren Bundesregierung eingesetzten Kommission zur Zukunft der Landwirtschaft.
Der Dialog auf EU-Ebene zielt darauf ab, neue Lösungen zu entwickeln und bis zum Sommer 2024 eine gemeinsame Vision zu erreichen und diese der EU-Kommission zu präsentieren. Aus Sicht der Umweltschutzorganisation WWF kommt bei der Zusammensetzung des Dialogs die Wissenschaft zu kurz.

Die EU sollte auf ein gesundes Maas zurück gestutzt werden, somit würden viele Probleme auf einmal gelöst.