EU-Parlament will strengere Regeln für Babynahrung

Für Babynahrung gelten in der EU in Zukunft strengere Regeln für Werbung und Kennzeichnung. Beschönigende Bilder glücklicher Säuglinge in Verbindung mit Produkten bestimmter Marken sollen verboten werden, heisst es in dem Text, den das EU-Parlament am Dienstag in Strassburg verabschiedete.

sda/dpa |

Für Babynahrung gelten in der EU in Zukunft strengere Regeln für Werbung und Kennzeichnung. Beschönigende Bilder glücklicher Säuglinge in Verbindung mit Produkten bestimmter Marken sollen verboten werden, heisst es in dem Text, den das EU-Parlament am Dienstag in Strassburg verabschiedete.

Bei der Produktion soll der Einsatz von Pestiziden nach Möglichkeit beschränkt werden. Die Grünen im EU-Parlament kritisierten, dass ihre Forderung nach einem völligen Verbot besonders giftiger Pestizide keine Mehrheit fand. Die Verordnung betrifft die Nahrung für Babys bis zu 12 Monaten. 

Die strengeren Regeln gelten auch für die sogenannte «Kindermilch» für Kinder ab einem Jahr, die die Hersteller gern als «Wachstumsmilch» anpreisen. Grundsätzlich soll mit dieser Verordnung erreicht werden, dass sich Eltern bei der Ernährung der Kinder nicht zu sehr durch Werbung beeinflussen lassen. Die neuen Regeln sollen ab September in Kraft treten.

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