EU: Sofortmassnahmen für Obst und Gemüse verabschiedet

Die EU hat das Massnahmenpaket für den europäischen Obst- und Gemüsesektor angesichts des russischen Importstopps nun offiziell verabschiedet

Die EU hat das Massnahmenpaket für den europäischen Obst- und Gemüsesektor angesichts des russischen Importstopps nun offiziell verabschiedet

Die EU-Kommission stellt im Zeitraum vom 18. August bis 30. November 2014 insgesamt 125 Millionen Euro (151 Mio. Fr.) zur Marktentlastung durch kostenlose Verteilung, Kompostierung, Ernteverzicht oder Grünernte zur Verfügung, wie aiz.info schreibt. Die Unterstützung endet jedoch, sobald der Hilfsfonds aufgebraucht ist. Der Apfel- und Birnensektor erhält 82 Millionen Euro (99 Mio. Fr.), die restlichen 43 Millionen (52 Mio. Fr.) gehen an andere von Überproduktion betroffene Produkte wie Tomaten, Karotten, Gurken, Pilze oder Beerenobst.

Wenn die Waren kostenlos verteilt werden, übernimmt die EU 100 Prozent der Beihilfehöchstbeträge. Werden die Produkte kompostiert, grün oder gar nicht geerntet, übernimmt Brüssel 75 Prozent der Kosten für Mitglieder von Erzeugerorganisationen und die Hälfte für Nicht-Mitglieder. Für den Nektarinen- und Pfirsichmarkt stellt die EU ein eigenes Massnahmenpaket im Umfang von 32,7 Millionen Euro (39,5 Mio. Fr.) bereit, wobei auch hier für Mitglieder von Produzentenorganisationen drei Viertel der entstandenen Schäden durch Kompostierung, Ernteverzicht oder Grünernte durch die EU entschädigt werden.

Als Gegenleistung müssen die Mitgliedsstaaten zweimal wöchentlich in Brüssel Bericht erstatten über Ausmass der Massnahmen für jede Produktgruppe.

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