Die EU-Staaten wollen strengere Regeln bei der Kontrolle von Schweinefleisch. Deshalb geben die Länder grünes Licht für neue Kontrollinstrumente für das Aufspüren von gesundheitsgefährdende Mikroorganismen wie Salmonellen und Trichine.
Die bestehenden Untersuchungsverfahren sind häufig mehrere Jahrzehnte alt, schreibt die Europäische Kommission in einem Communiqué am Donnerstag. Deshalb wurde die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) von der Kommission beauftragt, bei der Schaffung einer wissenschaftlichen Grundlage für die Modernisierung der Fleischbeschau mitzuhelfen.
Hauptziel der Fleischbeschau sei es, Gefahren für die öffentliche Gesundheit, zum Beispiel über Lebensmittel übertragene Krankheitserreger oder chemische Verunreinigungen in Lebensmitteln tierischen Ursprungs, nachzuweisen und zu verhüten, heisst es weiter. Deshalb stimmte die EU-Kommission einem stärker risiko-basierten Ansatz der EFSA für die Fleischbeschau zu.
Mit den neuen Regeln wird auch das Prozedere für die Untersuchung von Schlachttieren geändert. Für die Kontrollen sind nationale Stellen zuständig.
Die EFSA bietet unabhängige wissenschaftliche Beratung und fachliche Unterstützung.