Die EU-Kommission will nach Aussage ihres Präsidenten Jean-Claude Juncker bis 2019 Freihandelsabkommen mit Australien und Neuseeland abschliessen. Das sagte Juncker am Mittwoch bei seiner Rede zur Lage der Europäischen Union in Strassburg.
Die Abkommen sollten dabei unter grösstmöglicher Transparenz ausgehandelt werden, nationale und regionale Parlamente vom ersten Tag an umfassend informiert werden. Zudem schlägt die Brüsseler Behörde vor, Investoren aus Drittstaaten künftig genauer unter die Lupe zu nehmen. Damit sollen Übernahmen aus Ländern wie etwa China strenger geprüft werden können.
Der EU-Kommissionschef stellt jedes Jahr im September vor dem EU-Parlament in Strassburg in einer umfassenden Rede seine Agenda für die kommenden Monate vor.