Euro: Höchste Zustimmung seit 2002

Die Zustimmung zur Gemeinschaftswährung ist in den Euro-Ländern einer Studie zufolge auf den höchsten Stand seit 15 Jahren gestiegen.

Die Zustimmung zur Gemeinschaftswährung ist in den Euro-Ländern einer Studie zufolge auf den höchsten Stand seit 15 Jahren gestiegen.

64 Prozent der befragten Menschen in den 19 Staaten der Eurozone glauben laut einer am Mittwoch im Auftrag der Europäischen Kommission veröffentlichten Studie, dass die Gemeinschaftswährung gut für ihr Land ist. Im Vorjahr waren lediglich 56 Prozent dieser Meinung. 74 Prozent der Befragten halten zudem den Euro für eine gute Sache für die gesamte EU.

In Deutschland liegt die Zustimmung zum Euro deutlich über dem Durchschnitt. 76 Prozent der dort Befragten sind der Ansicht, dass der Euro gut für Deutschland ist - ein Plus von 12 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. 79 Prozent der deutschen Teilnehmer halten ihn zudem gut für die EU. Am beliebtesten ist der Euro in Irland, unbeliebt vor allem in Italien und Zypern. 

Der Meinungsforschungszusammenschluss TNS Political & Social hat bei der repräsentativen Studie im Auftrag der Europäischen Kommission 17'547 Einwohner der 19 Staaten der Eurozone zu ihrer Meinung zur Gemeinschaftswährung befragt. Die Befragung fand zwischen dem 16. und dem 18 Oktober 2017 (in Österreich am 25. Oktober 2017) statt.

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